Oskar Schwarzer wird Deutscher Meister

von Thomas Lara (Kommentare: 0)

Es war das Wochenende des Oskar Schwarzer.

Trainer Dr. Dierk Feyerabend mit Oskar Schwarzer
Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der U20 in Halle an der Saale wurde er seiner Favoritenrolle mehr als gerecht. In 1:54,24 min entschied er seinen Vorlauf in überzeugender Manier, lief die schnellste Zeit der Konkurrenz, trudelte sogar die letzten Meter aus. 
Am Abend besprach er mit Trainer Dr. Dierk Feyerabend nochmal die Taktik für den Finaltag. 
Maximilian Sluka (Hallesche Leichtathletik-Freunde) sorgte für ein schnelles Anfangstempo. Oskar Schwarzer folgte stets kontrolliert. Durchgangszeit bei 400 m 56 Sekunden. Es folgte die schnellste der vier Runden und 150 m vor dem Ziel attackierte Oskar Schwarzer, erwartungsgemäß konnte niemand folgen, der Vorsprung wuchs. Auf der Zielgeraden blickte er sich kurz um und lief überglücklich in starken 1:52,12 min ins Ziel. 
 
Trainer Dierk Feyerabend meinte nach dem Rennen: „Ich war mir irgendwie sicher, dass er das macht. Er ist einfach schön gelaufen, hatte die Situation immer unter Kontrolle. Er ist mittlerweile ein gereifter Athlet und ausgebufft. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam für unsere Arbeit belohnt wurden. Nach Silber 2014, nun Gold.“
Auch Bundestrainer Markus Kubillus sagte, dass Oskar den Sieg einfach verdient hätte. „Er hat eine professionelle Einstellung und es macht richtig Spaß mit ihm.“ 
 
Der Lohn neben Titel, Medaille, Wimpel, Geschenken und zwei Eintrittskarten für die EM in Berlin im August war die Nominierung für den Länderkampf am Samstag in Nantes gegen Frankreich und Italien. Der erste Start im Nationaltrikot. 
Im Interview mit Leichtathletik.de nannte er als Ziel für den Sommer die U20 WM in Tampere, Finnland. Zur Norm von 1:49,50 min fehlen ihm nur noch 59 Hundertstel. 
 
Wie in der Pressemitteilung des Hessischen Leichtathletik Verbandes zu lesen war, sollte U18 Athletin Jenna Fee Feyerabend die älteren U20 Athletinnen ärgern. Und das gelang ihr, auch wenn sie bei ihrem letzten Sprung etwas Pech hatte. 
Nachdem die Athletinnen erst nach langen Diskussionen über einen Spikenagelwechsel da man plötzlich wollte, dass von den üblichen 9 auf 6 mm gewechselt werden sollte mit Verspätung an die Wettkampfstätte geführt wurden, folgte ein von Fehlversuchen geprägter Wettkampf. 
Über 1,72 m zeigte Jenna Fee Feyerabend einen starken Sprung. Die 1,75 m übersprangen nur zwei Athletinnen, Jenna Fee Feyerabend zeigte hier die chancenreichsten Sprünge der übrigen Konkurrenz. Im dritten Versuch fiel die Latte erst im letzten Moment, das wäre die Bronzemedaille gewesen. Höhengleich mit der Dritten belegte sie am Ende den fünften Platz. Damit war sie die beste U18 Athletin. 
 
Alle Ergebnisse und Videos unter Leichtathletik.de

Zurück

Einen Kommentar schreiben